Microsoft: Tester für neues Security Essentials gesucht

Teilnehmer früherer Betatests von Microsofts Security Essentials erhalten aktuell Einladungen zu einem neuen Test. Der Softwarehersteller sucht Anwender, die eine neue Version der Sicherheitssoftware testen wollen.

Microsoft: Tester für neues Security Essentials gesucht

Microsoft: Tester für neues Security Essentials gesucht

Nutzer der Microsoft-Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista und Windows 7 kennen die Sicherheitssuite Security Essentials 2.0, ihnen steht der Download des Programmes kostenlos über die Webseiten von Microsoft zur Verfügung. Wer bereits an einem Betatest früherer Versionen von Security Essentials teilgenommen hat, kann sich nun mit großer Wahrscheinlichkeit über eine Einladung zu einem neuen Betatest freuen. Um welche Version der Microsoft Security Essentials es sich dabei handeln wird, ist noch unklar. Allerdings spricht einiges dafür, dass es sich bereits um einen Test von Version 3.0 handeln könnte. Microsoft selbst schreibt in der Einladungs-Mail nur von „der neuesten Betaversion“ und verspricht einige neue Schutzfunktionen.

Für Windows 8 plant Microsoft größere Änderungen am Sicherheitssystem, unter anderem soll Security Essentials bereits ab Werk installiert sein. Bislang kann die Software zwar kostenlos heruntergeladen werden, eine nahtlose Integration in das Betriebssystem gibt es allerdings nicht. Mit Windows 8 soll Security Essentials auch in der Lage sein, bereits während des Bootvorganges des Rechners nach Viren zu scannen – ein beliebtes Einfalltor aktueller Schadprogramme.

Die erste Version der Security Essentials gerieten etwas in Verruf, da die Antivirensoftware nach einem Aufwachen aus dem Ruhemodus bis zu einem Neustart keine Updates heruntergeladen hat. So war der Rechner unabsichtlich unter Umständen schlechter geschützt als nötig. Die aktuelle Version Security Essentials 2.0 schlägt sich für ein kostenloses Programm zwar recht gut, viele Features kostenpflichtiger Sicherheitsprogramme fehlen der Software aber. So enthält Security Essentials 2.0 keine Verhaltensmusterkontrolle und schützt so nur vor bereits in der Datenbank vorhandenen Viren – sehr neue oder geschickte Schädlinge erkennt das Programm daher nicht oder nur schlecht. Zudem sind viele Windows-Rechner trotz zahlreicher kostenloser Angebote noch immer nicht mit einem Virenscanner ausgestattet. Sei es aus Bequemlichkeit des Nutzers oder aus reiner Unwissenheit, solche Systeme stellen nicht nur für die Daten des Anwenders eine Gefahr dar. Da sich Schadprogramme auch per Mail oder kopiert auf Datenträgern verbreiten können, sind auch Rechner von Freunden und Verwandten gefährdet. Mit Windows 8 soll die Antivirensoftware bereits ab Werk im Betriebssystem vorhanden sein und so den Sicherheitsstandard erhöhen.